close Manche Teilnehmer haben Prüfungsangst, obwohl sie gelernt haben. Dabei geht es i.d.R. um den praktischen Teil.
Sie können hier für nachfolgende Prüfungsaspiranten eine Hilfe sein. Geben Sie hier eine kurze sachliche Beschreibung ihrer Prüfung :
  • Wie ist die Prüfung abgelaufen?
  • Welche praktischen Aufgaben mussten Sie lösen?
  • Wie war Ihr Lösungsansatz?
  • Worauf haben die Prüfer besonderen Wert gelegt?
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ID / Name      Beitrag
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  Titel: Sehr hilfreiche Seite, die immer besser wird
Bergien
Martin

Prüftermin: 20.04.2007 :
PA: Bremen
Hallo Herr Hahn,
vielen Dank für diese Seite. Sie ist sehr hilfreich gewesen. Ich habe gesehen, dass Sie sehr viel gemacht haben und werde diese Seite auch weiter empfehlen.
Aufgaben :
Die Prüfung begann mit der SRC Prüfung. Als erstes wurde ein Seefunktext auf Englisch diktiert, der auf Deutsch übersetzt werden musste. Danach musste ein deutscher Seefunktext auf Englisch übersetzt werden. (Es waren beides recht kurze Texte). Während einige Teilnehmer dann in die praktische Prüfung gingen, haben die anderen Teilnehmer erst einmal den multiple-Choice-Fragebogen bearbeitet. Anschliessend wurde getauscht. In der praktischen Prüfung musste ich Position und Uhrzeit (UTC) im Gerät eintragen. Dann bekam ich eine Notsituation vorgegeben (sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch) und musste die dazugehörige Meldung absetzen. Als letztes musste ich noch eine Funkstelle zur Funkstille auffordern. Danach erhielt ich den SRC und durfte dann den UBI Ergänzungsfragebogen (Multiple-Choice) ausfüllen. Zum Schluß musst ich prüfen ob dass Gerät auf ATIS steht, Kanal wählen, Rauschsperre bedienen und fertig. Danach bekam ich den UBI. Der UBI Ergänzungsbogen ist das Schwierigste.
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  Titel: SRC plus UBI-Ergänzung
Magdanz
Andreas

Prüftermin: 25.03.2018 :
PA: Bodensee
Vielen Dank für die Unterstützung mittels dieser Seite und der freundlichen Kommunikation! Prüfung bestanden

Aufgaben :
praktische Prüfungsteile:
SRC: 1. Gerät editieren, DSC einstellen, Kanal 16 und Wattzahl, Squelsch erklären, Zeit einstellen (Sonntag war Zeitumstellung!)
2. Kurz angeben, wie man eine Adresse speichert
3. Mayday - Spruch
4. Mayday Ruhe einfordern
5. Mayday beenden
UBI-Ergänzung:
1. Gerät umstellen auf ATIS (Kanal 10!)
2. Dringlichkeitsmeldung abgeben 3. Routineverkehr einleiten (Anruf Kanal 10 und dann auf 72)
Und das war es dann schon.
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  Titel: SRC plus UBI-Ergänung
Ullmann
Frank-Thomas

Prüftermin: 20.03.2018 :
PA: BremenRhein-Ruhr
Ich habe in erster Linie die hilfreichen Kommentare zu den diversen. Meldungen genutzt und den DSC, um die Benutzerführung kennenzulernen. Das Prüfungsgerät IC M323 war von der Bedienung auf den ersten Blick stark abweichend, die hinterlegten Menüs aber wieder vertraut, so dass mit etwas Nachdenken der Umstieg kein Problem darstellte. Dem Prüfer ging es übrigens genauso

Die GMDSS-Tabelle wäre übrigens perfekt, wenn sie auch die Bestätigung und den Fehlalarm beinhalten würde und fehlerbereinigt wird (MAYDAY RELAY: es fehlt der Empfänger). Sehr hilfreich wäre auch, wenn gleiche Blöcke, z.B. 3xSchiffsname, 1xRufzeichen, 1xMMSI) stärker hervorgehoben werden, was das Lernen ungemein erleichtert.

Aufgaben :
SRC:
1. Editieren und Aufgabe einer Notmeldung, Standard

2. Rücknahme Fehlalarm: Die Einleitung durch den Prüfer: Es ist spiegelglatte See und ihr Funkgerät piept, zeigt "Transponding in progress" o.ä., was machen Sie? Lösung: Ende der Übertragung abwarten, ggf. klären ob es sich um einen Distressalarm handelt. Wenn ja oder nicht ermittelbar, dann DISTRESS CANCEL-Prozedur ausführen.
Prüfer legte Wert auf den korrekten Abschluss der Meldung mit OUT und nicht OVER!

3. An Hand eines Kartenausschnitts, der die Funkstationen der Wesermündung mit div. VTS-Stationen, Schleusen und Häfen zeigt, musste für eine bestimmte Schleuse der nächste Schleusenvorgang angefragt werden. Lsg: Routine-Gespräch bei guter Verständigung (1xEmpfänger, 2xSender usw.), niedrige Ausgangsleistung. Rufname/Kanal der Karte entnehmen.

UBI:
Ein vorgegebene Meldung einstufen, hier Sicherheit, die (a) an Alle (b) an zuständige Revierzentrale zu funken ist. Für (b) Kanal/Zentrale (gibt nur eine) einer Karte entnehmen.
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  Titel: Prüfung SRC und UBI
C.
S.

Prüftermin: 20.03.2004 :
PA: Berlin
..zweiter Teil

Obwohl ich nicht einmal ein echtes Funkgerät in der Hand hatte, habe ich wegen dem Simulator auf dieser Seite bestanden. Es ist der gleiche beim PA Berlin.
Vielen Dank :-)
Obulus geleistet
Aufgaben :
UBI Praxis gleich im Anschluss an SRC Praxie
1. Einstellen des Gerätes auf ATIS, Prüfer fragte, warum Rauschsperre... Antworten waren erfolglos, er sagte macht nix, dass einzige was wichtig ist, wenn sie das Rauschen nicht hören, ist die Leitung belegt.. alles andere ist unwichtig.
Frage nach Verkehrskreise und Aufzählen, Frage, welche Funkzentrale für Berlin zustäing ist und wo man das findet (reg. Teil Handbuch Binnenschifffahrt)
Anschließend Verteilung des Fragebogens zur Ergänzungsprüfung
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  Titel: Prüfung SRC und UBI
C.
S.

Prüftermin: 20.03.2004 :
PA: Berlin
Die Prüfung und die Prüfer waren recht entspannt. Am Anfang hatte man die Gruppe von ca. 30 Prüflingen getrennt. Ein Teil legte erst die Praktische Prüfung ab.
Die Prüfer waren sehr für die Prüflinge eingestellt und hatten Humor. Zuerst haben wir einen englischen Text 2xlangsam vorgelesen bekommen, den man auf den Prüfungszettel schreiben sollte. Danach musste dieser in Deutsch übersetzt werden. Anschließend gab es auf einem Zettel einen deutschen Text, der ins englische übersetzt werden musste. Während dessen wurden die Prüfungsbögen ausgeteilt. Wer fertig war, konnte draußen warten. Anschließend wurden immer zwei Personen zur praktischen Prüfung in einen anderen Raum gerufen. Dort waren jeweils 2 zweier Prüflinge neben einander oder gegenüber, der Prüfer saß daneben.
Aufgaben :
Es wurde ein englischer Text verteilt, der die abzugebene Meldung darstellte.
Prüfer bat uns die Geräte einzuschalten (habe dann Volume und sql leiser gedreht)
Aufgabe 1: Prüfling 1 und 2 sollten den DSC editieren, d.h. Eingabe der Position und der Uhrzeit (UTC, auf dem Zettel war Ortszeit)Funkgert stand bereits auf DSC und 25 Watt
Aufgabe 2: Prüfling 1 soll die Meldung absetzen. Es war ein Notfall = DSC Distress auslösen und anschließend den Funkspruch absetzen. (Prüfer sagte, Distress Taste nur kurz drücken und Sprechtaste nicht drücken)
Text vorgelesen und Namen / Callsign buchstabiert
Aufgabe 2 Prüfling 2 sollte diesen Funkspruch weiterleiten (Mayday relay).
Aufgabe 3 Prüfling 1 sollte den Notruf beenden (Silence Mayday, auf richtige Ausprache wurde geachtet)
Aufgabe 4 Prüfling 2 sollte diesen als eigenen Fehlalarm zurücknehmen

Anschließend gleich UBI Praxis
siehe nächsten Eintrag
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  Titel: Prüfung
Kai
Hansen

Prüftermin: 20.11.2019 :
PA: Hamburg
Beide Prüfungen SRC und UBI sind gut gelaufen und auch gut verlaufen. Da die Gruppe der Prüflinge nicht so groß war (etwa 15 Leute) habe ich die ganze Prozedur als recht entspannt empfunden (ich selber war natülich alles andere als entspannt). Die Prüfer haben sich fair verhalten und bei "Hängern" Hilfestellung gegeben.
Aufgaben :
Aufgaben:
Editieren des Funkgeräts,
Absetzen eines Distress-Calls,
Aussendung eines Notanrufs und
Aussendung einer Notmeldung
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  Titel: Prüfung PA Berlin
Maren
P
Sponsor
Prüftermin: 05.11.2017 :
PA: Berlin
Achtung: Eingang über den Innenhof (s. Plan auf der Homepage des PA)
Teilnehmer: ca. 30
Ablauf:
Diktat; Übersetzung; Fragebogen;
Praktische Prüfung:
- Zunächst alle, die nur SRC ablegen (in zweier Gruppen)
- Dann alle SRC/UBI in zweier-Gruppen, alphabetische Reihenfolge, pro Gruppe ca. 15 Min (Ende gegen ca. 13:30 bei 30 Teilnehmer)

In der Vorbereitung ist für mich offen geblieben:
- Wie wird Dringlichkeitsmeldung bestätigt/aufgehoben? Mit PAN PAN 1x oder 3x? Verschiedene Schulen unterrichten hier unterschiedlich, das hat der Austausch vor der Prüfung ergeben.
- Eine Schule schult, dass Notruf Weiterleitung mit DSC erfolgen soll (All ships call -> Distress), andere Schulen ohne DSC. Beim PA Berlin: kein DSC.

Beim PA Berlin wird die MMSI nicht gesprochen (nur Bootsname und Rufzeichen).

Herzlichen Dank an Detlef Hahn für die sehr hilfreichen Seiten! Spende ist erfolgt.
Aufgaben :
Englischer Text: Wurde langsam vorgelesen (zum Mitschreiben) und dann nochmal wiederholt.

Praktische Prüfung SRC (Vorgegeben: Notfallsituation aus den 27 Texten zur Übersetzung):
- Gerät von ATIS auf DSC umstellen, SQL
- Eingegangene Meldungen im Controller abrufen
- Notfall weiterleiten an MRCC Bremen (ohne DSC).
- Notfall widerrufen
Partner hatte folgende Aufgaben:
- Position im DSC eingeben
- Vorgegebenen Notruf (aus 27 Texten) absetzen
UBI Ergänzung: Praktische Prüfung bestand aus Fragen (keine Funkgerät Bedienung)
- Was ist Voraussetzung am Funkgerät für die Teilnahme am Binnenfunk (-> automatische Leistungsreduktion, ATIS)
- Welche Revierzentrale ist in Berlin zuständig
- Wie viele Ziffern hat die Binnen-Rufnummer, mit welcher Ziffer beginnt diese (10 Ziffern, beginnt mit 9)
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  Titel: Prüfung beim PA Berlin
K.
Lars

Prüftermin: 06.07.2017 :
PA: Berlin
Wir waren geschaetzt 30, die am 06.07.2017 beim PA Berlin geprueft wurden.
Aufgaben :
Theorie: 1. Englische Meldung Diktat und uebersetzen. 2. Deutsche Meldung ins Englische 3. Multiple Choice Fragebogen
Nach Verlesen der englischen Funknachricht hat der Pruefer Abschnitte auf Bitte wiederholt. Bei der Uebersetzung der deutschen Nachricht war mir das englische Wort fuer "rechtweisend" (= true bearing) entfallen, habe dann sinngemaess right direction uebersetzt, was zwar nicht schoen ist, aber nichts ausmachte.

Praxis: Wir wurden in Gruppen zu zweit aber auch zu viert geprueft. Funkgeraete waren jeweils auf einer Holzplatte montiert. Auf der Holzplatte war dann ein Schild mit Name des Bootes, Call Sign und MMSI, also gleich in der Reihenfolge, die in die Meldung muss.
=> 2 von uns mussten jeweils eine Notfallmeldung (Mayday) anhand einer bereits in Englisch vorgegebenen Nachricht funken.
1 musste auch die Nachricht fuer Mann ueber Bord in den Controller eingeben. Er hatte Zeit - zumal es sich um ein anderes Funkgeraet als in der Vorbereitung handelte - die Menustruktur des Geraetes durchzugehen.
2 von uns sollten antworten, wobei mir der Pruefer die Antwort muendlich auf Deutsch vorgab (bei mir: sind in einer 1/2 h da, um zu helfen).
Ich hatte das Glueck, als 4. dran zu sein. Die Anforderung war dann, die Meldung in der richtigen Reihenfolge und auf Englisch zu sprechen und vorab darauf zu achten, dass Kanal 16 auch eingestellt ist. Kleine Fehler wurden vom Pruefer angemerkt und verziehen.
Das war es bei mir schon.
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  Titel:
Fahrholz
Dirk
Sponsor
Prüftermin: 22.05.2016 :
PA:
Ich habe die letzten Wochen bereits das Buch "UKW-Funkzeugnisse SRC und UBI" von Klaus Schlösser gelesen und diese Woche abends bereits viel auf Ihren Seiten gelernt.
Heute morgen habe ich dann noch einmal kurz den Menubaum für den DC-Controller wiederholt und dann ging es zur Prüfung in Wiesbaden.
Aufgaben :

In der praktischen Prüfung wurde mir zuerst ein anderes UKW, DSC-Controller Kombi Gerät gegeben und auf die Frage ob es diese Gerät sei auf dem ich gelernt habe und ich nein sagte holten Sie einen Koffer mit den beiden Geräten heraus, die Sie auf Ihrer Seite verwenden.
Das UKW Funkgerät war zuerst auf UKW-Binnen eingestellt (ATIS) und ich habe es umgestellt, dann die Fragen:
- Sie haben einen Notanruf (auf einer Karte vorgedruckt) erhalten - was machen Sie:
1) Im DSC Controller die Nachricht finden
2) Geben Sie eine Bestätigung per Funk wieder (RECEIVED MAYDAY)
- Sie erhalten eine Notmeldung von einem Schiff das der Küstenstation weiter entfernt ist als Sie selbst. Was machen Sie
1) Der Prüfer wollte den Funksprüch haben: MAYDAY RELAY
- Sie Drücken versehentlich mehr als 5 sek auf die rote Distress Taste. Was tun
1) Funkmeldung - ALL Stations --> PLEASE CANCEL MY DISTRESS ALERT of ...UTC
- Sie habe Grundberührung am Jadebusen und brauchen Schlepperhilfe
1) Hier habe ich ein PAN PAN an ALL STATIONS abgegeben.

Alles hat prima geklappt. Ihre Seiten waren sehr hilfreich und ich würde mich gerne mit einen kleinen Obolus erkenntlich zeigen.
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  Titel: Tipp für die praktische Prüfung
Menzinger
Rolf
Sponsor
Prüftermin: 14.05.2016 :
PA:
Aufgaben :
Tipp für die praktische Prüfung an Prüflinge:

Am besten einen Termin aussuchen, von dem man annehmen kann, dass er weniger
frequentiert ist. Es waren in Hamburg an diesem Tag ca. 80 Prüflinge davon
ca. 25 die zusätzlich für den Binnenfunkt sich prüfen ließen, dadurch waren
die wohlwollenden Prüfer sehr unter Druck und mitunter etwas barsch. Z.B.
hatte ich angenommen, dass ich die Befehle zuvor auf Papier notiere, drüber
schaue, ggf. korrigiere und sie dann absetze/eintippe. Dafür hatten die
Prüfer keine Zeit. "Das muss jetzt auch so gehen", also frisch mündlich den
Befehl vortragen. Mich hat das sehr nervös gemacht, aber im Notfall kommt
bestimmt noch mehr Nervosität dazu ...

Zusammengefasst noch der Tipp: Besser einen Prüfungstermin planen, wo die
Prüfer nicht überlastet sind.